Urologische Nachhaltigkeit (V): Erste Erfolgsgeschichten aus Klinik und Praxis
In der fünften und im finalen Teil unserer Reihe zur Nachhaltigkeit geht es um ganz konkrete Erfolgsgeschichten, und zwar im Großen wie im Kleinen. Dr. Noemi Bender ist Leiterin der Stabsstelle für Nachhaltigkeit und Klimaschutz am Universitätsklinikum Heidelberg, wo sie Treibhausgasbilanzen für das gesamte Klinikum erstellt und Nachhaltigkeitsstrategien für mehr als 20.000 Mitarbeiter:innen entwickelt. Dr. med. Sandra Seseke möglicherweise die erste niedergelassene Urologin in Deutschland, die eine CO2-Fußabdruck Erhebung für ihre Praxis durchgeführt hat. Sie hat z.B. festgestellt, dass die Hauptemissionsquellen in der Mobilität liegen und kleine Maßnahmen wie kompostierbare Handschuhe oder Recycling-Materialien bereits einen deutlichen Unterschied machen können. Als Klimahack im Klinikum, der sofort umsetzbar ist, empfiehlt Bender etwa die Abschaltung der Versorgung mit Narkosegas in den Operationsbereichen in nicht benötigten Zeiträumen. Eine Hausaufgabe für die DGU haben die Expertinnen auch noch: Die Fachgesellschaft solle Ihren Mitgliedern doch ein paar konkrete Vorschläge machen, wie diese ihren CO2-Abdruck in Klinik oder Praxis vermindern können.
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