UROlogisch!

UROlogisch!

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00:00:03:

00:00:07: Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Hörerinnen und Hörern des Urologisch Podcasts.

00:00:12: hier ist wieder Christian Wülfing mit einer neuen Folge dieses wunderbaren Podcastes.

00:00:17: Und zwar nicht irgendeines Podcastes sondern wir befinden uns in einer weiteren Folge nämlich Folge vier unserer Miniserie dieser fünfteiligen Serie über die Nachhaltigkeit in der Urologie.

00:00:30: was ein tolles Thema.

00:00:32: Und an dieser Stelle auch schon mal, wie gesagt heute ist Folge vier.

00:00:36: Hören Sie gerne auch in unsere anderen Folgen rein und ich freue mich dass wir in der heutigen Serie oder folge wieder tolle neue Gäste haben.

00:00:46: Da darf ich einmal ganz kurz vorstellen zuallererst die Frau Caroline Kröger.

00:00:53: Hallo Frau Kröga schön das sie heute da sind.

00:00:55: Hallo Dankeschön freu mich sehr!

00:00:57: Frau Krüger sagen sie ganz schnell was sie so machen im Alltag

00:01:00: Gerne.

00:01:01: Ich begleite Unternehmen seit über zwanzig Jahren jetzt schon bei der digitalen und nachhaltigen Transformation, angefangen hat alles in der Musikindustrie.

00:01:10: Der ist eine der ersten Branchen von diesem digitalen Umbruch erfasst wurde.

00:01:14: heute bin ich Beraterin bei der Strategie Boutique Nunatak Group und Mitautorin des Buches Twin Transformation das genau das verbindet Digitalisierung und Nachhaltigkeit als zwei Seiten derselben Medaille.

00:01:26: Und ich freue mich sehr heute dabei zu sein!

00:01:28: Und das freut mich sehr im Vorgespräch.

00:01:30: Haben Sie gesagt, ich bin alles aber auf gar keinen Fall Mediziner oder Medizinerin.

00:01:35: Ich kenne mich mit Medizinie aus.

00:01:37: Aber genau das ist ja der Reiz auch dieser Folge, dass wir gleich mal hören was sie zum Thema Nachhaltigkeit und sozusagen von externen auch beitragen können.

00:01:46: Dann freue ich mich, dass Dr.

00:01:48: Eddie Krohn da ist vom Fraunhofer-Institut.

00:01:50: Hallo Herr Rohren!

00:01:52: Ich hoffe hier am Namen richtig ausgesprochen

00:01:55: Ich war schon sehr beeindruckt.

00:01:56: Ja, genau ich bin Niederländer deswegen ist mein Nachname Ruhn.

00:02:00: für die Deutschen erlaube ich es natürlich auch um mich Grön zu nennen.

00:02:03: Ich will das ja nicht jeder schwierig machen.

00:02:06: Bin auch schon seit dreizehn Jahren in Deutschland und finde mich hier auch sehr wohl.

00:02:12: Bin ganz lange am VNOV EES in Kaiserslautern.

00:02:16: da bin ich Senior Requirements Engineer.

00:02:19: Ich koordiniere hier die Strategie zu KI im Software Engineering sowie auch die digitale Nachhaltigkeit, was bei uns auch groß in die Fahne geschrieben wird.

00:02:29: Nebenbei bin ich noch bei IRAP, das ist das Organ, was im Requirements Engineering die Standardisierung vornimmt.

00:02:35: Bin ich der Leiter von der Special Interest Group to Sustainability oder zur Nachhaltigkeits-Sexas, ist er abgekürzt und dadurch versuchen wir alle zu befähigen um das Thema Nachhaltigkeiten anzugehen.

00:02:48: Aber ich freue mich deswegen auch hier zu sein, weil auch in der medizinische Branche ist das sehr wichtig.

00:02:53: Also ein echter Profi vom Fraueninstitut zum Thema Nachhaltigkeit.

00:02:56: wir hören gleich was sie uns hier an guten Dingen beizutragen haben.

00:03:01: und dann freue ich mich auf Dr.

00:03:02: Ludger Franzering.

00:03:03: lieber Ludger!

00:03:03: Wir kennen uns seit vielen Jahren.

00:03:05: du bist Urologe so wie ich schärferst im Koblenz und erzähl mal was machst Du denn?

00:03:09: Wie kommst Du denn zu dieser ganzen Aufgabe der nachhaltigkeitsforschung?

00:03:15: Ja hallo Christian!

00:03:16: Ich grüße Dich.

00:03:17: Ja, ich bin dazugekommen wie die Mutter zum Kind.

00:03:19: Letztendlich ging das von dem letztmaligen DGU-Präsidenten Prof.

00:03:24: Wollich hervor.

00:03:25: Er hatte für den DGU Kongress im letzten Jahr sich einen Schwerpunktthema herausgesucht was sich mit dem Bereich der Nachhaltigkeit befasst.

00:03:36: Letzendlich bin ich über die Arbeitsgruppe der Leitenden Krankenhausärzte in diesem Gremium gelandet und wir haben uns eineinhalb Jahren mehrfach getroffen und mehrfach Konferenzen geschaltet, wo wir uns mit dem Thema der Nachhaltigkeit und Digitalisierung befasst haben.

00:03:58: Das ist ein großes Gebiet und insgesamt haben wir mit der Digitalisierung denke ich eine gute Möglichkeit auch im Bereich der Nachaltigkeit Ressourcen zu schonen.

00:04:09: das ist ja das oberste Ziel.

00:04:11: Wir haben unterschiedliche Themen in diesem Arbeitskreis der DGU letztendlich besprochen, wo es einerseits um die Verwendung von Einmalmaterialien geht oder auch um das Einsparen von Energie oder auch von sonstigen Ressourcen.

00:04:36: Und ein Themenbereich in diesem ganzen Komplex ist auf die Digitalisierung die wir nutzen wollen, um auch ressourcensparend letztendlich tätig zu sein.

00:04:50: Absolut super und das ist genau der Punkt auch nochmal Querverweis zu anderen Folgen.

00:04:54: Da haben wir ja das Thema CO-Zweihabdruck, Materialverbrauch also Dinge die sich ganz von selbst aufdrängen.

00:05:02: aber vielen Dank noch mal für die Überleitung.

00:05:04: und damit sind wir mitten im Thema.

00:05:06: und ich frage mal Frau Kröger.

00:05:08: zuerst liebe Frau Krüger Ich meine Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

00:05:16: Da können wir ja fragen, was überhaupt, wenn wir an digitale Lösungen denken.

00:05:20: Wir können gleich nochmal zusammentragen, was dafür die Medizin eigentlich, wovon wir eigentlich reden?

00:05:25: Und dann ist natürlich die nächste Frage – Was ist denn in Gottes Namen nachhaltig oder auch nicht nachhaltiger an digitalen Lösungen?

00:05:33: Wie ist das aus Ihrer Sicht?

00:05:35: Ich glaube, da gibt es ganz schön viel und Sie hatten gerade schon einiges angesprochen.

00:05:40: Also für mich ist eine digitale Lösung dann auch nachhaltig wenn sie über ihren gesamten Lebenszyklus mehr Wert schafft als sie eben Ressourcen verbraucht und zwar ökologisch ökonomisch und sozial.

00:05:52: Und das heißt eigentlich gibt es dann so für mich drei Grundprinzipien, sie muss wirkungsorientiert sein.

00:05:58: Das heißt die Lösung muss ein Problem lösen zum Beispiel Wegesparen, Doppeluntersuchungen vermeiden denn wenn Digitalisierung nur für ihre Selbstwillen stattfindet, ist es einfach nur verschwendete Energie und zwar im wörtlichen Sinne.

00:06:16: Es braucht auch eine Inklusion und Akzeptanz, das heißt nur wenn die Lösungen vom Personal oder von Patientinnen genutzt werden.

00:06:25: Dann sind sie nachhaltig und überhaupt sinnhafter weil wenn der Lösung nicht genutst wird dann ist es wahrscheinlich die wenigsten Nachhaltige überhaupt, weil sie nur Ressourcen verbraucht und gar keine Wirkung zeigt.

00:06:40: Darum finde ich, dass man mit Augenmaß vorgeht.

00:06:44: Also nicht alles bietet sich an für Digitalisierung und nicht alle bieten sich an Für KI-Modelle.

00:06:50: Das heißt nur da wo es wirklich sinnvoll ist Und wo man wirklich durch Technologie etwas verbessern kann Versorgungsqualität verbessern können Ressourcen intensive Behandlungen vielleicht reduzieren kann Nur da macht das natürlich auch Sinn zu verwenden.

00:07:07: also immer mit Augen maß immer zweckmäßig, sparsam und zugänglich das Ganze schaffen.

00:07:12: Dann ist für mich eine digitale Lösung auch

00:07:14: nachhaltig.".

00:07:15: Kann man vielleicht sogar sagen – und ich schaue mal oder wende meine Frage einmal an den Dr.

00:07:21: Kronen – kann man sagen die Nachhaltigkeit kommt durch Digitalisierung?

00:07:28: Das ist eine spannende Frage!

00:07:30: Ich versuche immer zu trennen zwischen der Nachhaltung von Systemen.

00:07:39: Natürlich beim Letzteren wäre es ganz schlecht, wenn man ein System macht das Nachhaltigkeit fördert aber nicht in sich nachhaltig ist.

00:07:47: Ich schließe mich dabei aber auch völlig an bei Frau Kröger die gesagt hatte dass man da mehrere Dimensionen zu berücksichtigen hat.

00:07:54: In der Software Engineering fügen wir sowieso noch zwei hinzu die technische Nachhaltigkeiten.

00:08:01: Gut ist das Produkt selber auch in der Lage, um nachhaltig zu sein.

00:08:05: Wie gut hat man das auch so gestaltet?

00:08:07: Dass es zum Beispiel auch ressourceneffektient ist sowie die individuelle Ebene und das finde ich in der Gesundheitsvorsorge natürlich auch ganz wichtig.

00:08:15: was macht das mit einer Person?

00:08:17: ja also wenn ich mit einem System arbeite macht es mich glücklich oder macht es mir gestresst.

00:08:22: aber auch natürlich sorgt ein System dafür dass dass Menschen gesunder werden, gesunde Leben aber auch vielleicht in der Gesundheitssorge versorgt werden und dadurch ein besseres Leben haben die Qualität auf live positiv beeinflusst wird.

00:08:38: Das heißt irgendwo wollen wir alle Digitalisierung?

00:08:41: Da können wir vielleicht mit Ludger Franz sagen nochmal drüber sprechen.

00:08:45: also Ich erlebe das in meinem Alltag so, in der Patientenversorgung.

00:08:50: Dass man im privaten Alltag oder im privamen Leben sehr viel Erneuerungen mit Digitalisierung und allem drum und dran hat.

00:08:59: Ja, die dänische Post hat kürzlich glaube ich sogar die Briefzustellung eingestellt.

00:09:04: Also Digitalisierung passiert ja und wir wünschen uns das an vielen Ecken und Nennen.

00:09:09: aber wie ist das Ludger in der Urologie?

00:09:12: Das ist gar nicht so einfach dass auch zu thematisieren mal abgesehen von vielleicht einem ganz einfachen Tool was uns Termine vereinbart elektronisch oder so.

00:09:23: Aber wo siehst du denn überhaupt Digitalisierung bei uns im Alltag, bevor wir drüber nachdenken?

00:09:28: Ob es nachhaltig ist oder nicht.

00:09:31: Ja ich glaube es gibt in der Medizin so viele unterschiedliche Bereiche, wo sich die Digitalisierung mehr und mehr durchsetzt.

00:09:38: Wir haben in den letzten Jahren da einen deutlichen Wandel und auch ein Ausbau erlebt.

00:09:43: Ich denke hier zum Beispiel an unter anderem auch an die elektronische Patientenakte.

00:09:50: Wenn wir also hier sämtliche Befunde von den Patienten in einem Ordner abgelegen, dann haben wir da schnell einen Zugriff drauf.

00:10:00: Hier allerdings sehe ich das Problem, dass im Augenblick die Befunden alle nur wenig ungeordnet aufeinander gelegt werden und letztendlich doch noch ein bisschen Systematik fehlt aber Ansätze, wo wir die Digitalisierung gut nutzen können.

00:10:18: Ich denke nicht nur an die elektronische Terminvereinbarung.

00:10:23: Das setzt voraus dass die Kalender gut strukturiert sind das der Patient direkt erkennen kann in welche Terminkategorie er sich einordnen muss.

00:10:34: ich denke auch an die Bildgebung Navigation bei robotischen Operationen oder aber auch bei der Feinordnung von Steinen im Rahmen der ESWL, oder auch im Zusammenhang mit der MR-fusionierten Prostata Stanzbiopsi.

00:10:54: Das sind alles Tools, bei denen man auf die Digitalisierung schon jetzt zurückgreift und ich denke dass sich das in den nächsten Jahren weitaus mehr noch herausstellen wird.

00:11:08: Ein weiterer Punkt zum Beispiel sind auch digitale Gesundheits-Epps, wo die Patienten schon im Vorfeld von einer geplanten Operation bestimmte Übungen gezeigt bekommen um am Ende funktionell bessere Ergebnisse zu erreichen.

00:11:27: Ein Problem sehe ich allerdings darin, dass wir auch berücksichtigen müssen.

00:11:32: Dass nicht alle Menschen diese digitalen Tools nutzen können.

00:11:37: wenn ich da zum Beispiel an meine Mutter von mir nur noch E-Mails beantworten, dann könnte ich mal vorstellen das es schwierig ist.

00:12:01: Wir müssen uns davor schützen dass einzelne Gruppen bei diesem Digitalisierungsprozess auf der Strecke bleibt.

00:12:10: jeder muss letztendlich nach seinen Fähigkeiten eingebunden sein und den Zugriff haben auf diese digitalen Möglichkeiten.

00:12:19: Jetzt würde ich gerne noch mal fragen wollen, Frau Kröger vielleicht an Sie.

00:12:22: Was genau ist denn hier jetzt eigentlich mit Nachhaltigkeit in diesem Sektor gemeint?

00:12:27: Ich könnte jetzt mal so ein bisschen vereinfacht sagen heißt nicht Nachhaltigkeit bei Digitalisierung zunächst einmal nur ob die digitalen Methode viel oder wenig Strom verbraucht und damit die Umwelt schädigt.

00:12:40: Ist das gemeint oder ist es nicht alles?

00:12:44: Ich würde auch sagen, es muss eben nicht nur ökologisch und nicht nur ekonomisch gedacht, sondern ihm auch sozial gedacht werden.

00:12:52: Das ist ja genau das was Sie auch gerade angesprochen haben.

00:12:55: Und ich glaube auch wenn man an Themen wie Telemedizin denkt, dass spart ja auch CO-II insofern ein, dass es die Anfahrten vermindert Hat sicherlich schon mal jemand ausgerechnet, ob die Fahrt mit dem eigenen PKW oder so mehr CO zwei verschwendet als diese digitale Lösung der Telemedizin.

00:13:13: Also das kann man schon ausrechnen.

00:13:16: Und ich glaube, also für mich zumindest in der Medizin ist das Thema Prävention statt Intervention.

00:13:24: Also digitale Frühwarnsysteme verschiedenste Möglichkeiten die man durch Digitalisierung durch den Nutzung der Daten von Patienten hat eben Zu verhindern, dass es überhaupt zu einer Gesundheits- oder eine Krankheitsversorgung sozusagen kommen muss wenn man eher in die Gesundheit investiert.

00:13:43: Also ist für mich tatsächlich der allergrößte Hebel überhaupt sowohl ökologisch als auch ökonomisch und auch sozial weil es halt auch live of quality steigerte aber erst gar nicht krank wird.

00:13:54: Also bevor ich Dr.

00:13:56: Kohl nochmal frage, der hat hier auch heftig genickt eben als wir dieses Thema hatten Ich finde es trotzdem super wichtig auch noch mal klar zu machen was wir eigentlich meinen mit Nachhaltigkeit weil wir kommen schon aus einem Fokus bei der Betrachtung und des Alltags.

00:14:10: da geht's um tatsächlich Müll und Energie und diese Dinge.

00:14:14: aber ich find ihren Beispiel sehr schön vorkriegen ob wir sagen wenn mir mehr in die Ja, Prävention ist wahrscheinlich fast noch zu klein gefasst.

00:14:21: Aber in Tools reingehen die uns helfen das Schlimmere zu vermeiden oder so Das ist ja klassisch der Auftrag bei Prävenzion Dann ist es nachhaltig für die Patientinnen und Patienten.

00:14:33: Herr Kronen Sie wollten glaube ich auch nochmal was dazu sagen.

00:14:36: Also ich kann mich erst mal nur dabei anschließen, also ich finde es ganz wichtig dass diese mehrere Dimensionen betrachtet werden.

00:14:43: Natürlich ist es so das die ökologische Perspektive ganz wichtig ist und sonst hat wir kein Nachhaltigkeit dann wäre das Thema nicht da.

00:14:50: aber wenn ich sage Ich bin eine Organisation und ich will was erwirken Aber ich stelle nicht sicher dass meine eigene Organisation langfristig das auch bewirken kann Dann ist das auch nicht nachhaltig.

00:15:00: Da kommt diese ökonomischen Perspektiven rein.

00:15:03: Und genauso, es geht ja in der Medizin natürlich sehr stark um die Patientin.

00:15:07: Aber auch um das medizinische Personal und auch die müssen in Augenschau genommen werden.

00:15:12: Auch bei Systemen.

00:15:13: also man kann ja sagen ich mache das System für das Buchen ganz leicht aber damit überfordere ich die Ärztin dann ist man auch wiederum nicht nachhaltig.

00:15:21: Das ist diese soziale Perspektive.

00:15:22: Also wie machen wir das miteinander?

00:15:25: Mir fällt es gerade noch mal ein, so dieses Beispiel wie man auch oft genug die Situation hat.

00:15:29: Oh der Patient ist jetzt da bei uns fehlen noch die Bilder oder uns fehlt dies und fehlt das.

00:15:34: Ja dann kommen sie nochmal nächste Woche sowie leichtfertig man auch Menschen durch die Gegend fahren lässt weil irgendwas noch nicht gut genug organisiert ist.

00:15:42: ja da haben wir natürlich auch in Zeiten Tatsächlich auch Bürokratisierung und was man alles sicherstellen muss.

00:15:52: Da haben wir natürlich auch Herausforderungen, aber es ist glaube ich auch ein schönes Beispiel oder?

00:15:57: Ja und auch da würde ich sagen also natürlich kommt hier auch das Thema Datenschutz ins Spiel.

00:16:02: Was macht man online?

00:16:03: Was traue ich als Patientin über meine Datenpreise gegeben wie jetzt über irgendwelche Online-Verbindungen Aber auch das hat wiederum zu tun mit dieses Vertrauen.

00:16:14: Also vertraue ich die Organisation, die das betreut stellt als Krankenhaus oder auch mein Arzt oder Ärztin und auch das ist ein wichtiger Faktor.

00:16:23: wie wird es wahrgenommen?

00:16:25: Was ist da der beste Weg?

00:16:26: Und gut, wenn dann die Mutter von Dr.

00:16:30: Franzering da einen anderen Weg braucht Auch das müssen wir natürlich berücksichtigen.

00:16:35: also Es ist sehr wichtig bei Nachhaltigkeit nicht einfach mal so zu denken, okay jetzt fahren wir es drum weil wir den Stecker ziehen.

00:16:42: Das ist nicht die Lösung aber genauso nichts.

00:16:44: um zu sagen jetzt müssen wir alle irgendwas machen lassen obwohl nicht jeder das vielleicht auch machen kann.

00:16:49: Weil dann schließen wir wieder Personen aus und Inklusion ist da auch ein extrem wichtiges Thema

00:16:55: Ein Thema, was wir in den anderen Folgen auch häufig hatten und das möchte ich gerne einmal thematisieren.

00:17:00: Und ich frage dich noch mal Ludgar Franzerwinge Das Thema nämlich wie gehen eigentlich die Teams damit um?

00:17:07: Also Wir sind jetzt ja hier ein kleines Klüppchen in diesem Podcast Die vor einem Monat noch gar nicht wussten dass sie darüber reden werden Und ich stelle so bei mir selber fest, durch das Darüber sprechen und nachdenken kommt da eine Beschäftigung mit dem Thema.

00:17:24: Man beginnt auch die Dimensionen zu verstehen.

00:17:28: Deswegen einmal die Frage an dich Ludger wie schätzt du es ein oder hast du schon Erfahrung?

00:17:32: Mit den Teams?

00:17:33: Wie gehen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den unterschiedlichen Ebenen damit um?

00:17:40: Ja, Christian.

00:17:40: Ich komme gleich darauf zurück aber ich möchte noch mal drauf aufmerksam machen wir nutzen ja jetzt im Augenblick schon im Rahmen dieses Online-Meetings die Möglichkeiten der Digitalisierung aus und das ist natürlich ein Vorteil schnell zu kommunizieren.

00:17:58: Das ist mittlerweile schon Standard geworden.

00:18:00: Das wird zigtausendfach am Tag genutzt und bietet gute Möglichkeiten.

00:18:07: Ein anderer Punkt, den ich noch ansprechen wollte ist zum Beispiel unser Jahreskongress.

00:18:11: die Deutsche Gesellschaft für Orologie tagt einmal im Jahr mit etwa sieben tausend Teilnehmern.

00:18:17: wenn die mit der Bahn kommen oder mit dem Auto schlimmer noch mit dem Flugzeug dann kommen hier erhebliche Belastungen Und wir haben ja in Corona-Zeiten gelernt, dass durchaus auch Kongresse online oder als Hybridveranstaltung stattfinden können.

00:18:40: Was zumindest dann die Anreiseprobleme reduziert?

00:18:45: Wir wissen alle das Online Meetings immer etwas anders sind und jeder nutzt gerne die Möglichkeit im Präsenzmeetings auch die Kollegen persönlich zu sprechen.

00:18:57: Das hat einen ganz wesentlichen.

00:19:00: Dennoch kann mit solchen digitalen Kongressen einen Teil an Ressourcen geschont werden.

00:19:08: In Bezug auf die Teams glaube ich schon, dass sie bereit sind, die digitalen Möglichkeiten zu nutzen.

00:19:17: Es gibt aber Studien, die zeigen das mit vermehrtem Einsatz von digitalen Mitteln Die Prozesse immer schneller werden und nicht jeder Mitarbeiter kann die Schnelligkeit dieser Prozesse mitgehen.

00:19:31: Das heißt, die Systeme müssen so angepasst sein dass sie leicht zu bedienen sind und trotzdem klar und strukturiert sind.

00:19:40: Das heisst wenn wir ein Programm haben wo man zu viele unnötige Klicks setzen muss bis man am Ziel ist.

00:19:48: das überfordert jeden irgendwann und dann geht die Akzeptanz der Systeme mehr und mehr verloren.

00:19:57: schlanke Systeme möglichst schnell ans Ziel kommen, ohne große Umwege und eine genaue Strukturierung.

00:20:07: Wenn man bei einem Programm erkennt das es die Mitarbeitenden überfordert dann sollte man auch möglichst bald das Programm in der Weise ändern dass es einfacher zu bedienen ist oder eben ganz andere Wege einschlägt.

00:20:25: Sehr gut, das ist doch mal ein gutes Statement wie wir in unseren Teams diese Themen vielleicht auch zukünftig kommunizieren.

00:20:34: Ja liebe Kolleginnen und Kollegen, wir sind schon fast am Ende dieser schönen Folge.

00:20:39: Und wir haben hier ein paar schöne Impulse bekommen finde ich von unserem Gremium hier, von unseren Expertinnen und Experten.

00:20:47: Ich würde zum Abschluss das tun was wir immer hier gemacht haben nämlich mal die Frage stellen an jeden Einzelnen Wenn Sie der Urologie als Urologe oder auch nicht-Urologe einen Nachhaltigkeitsrezept verschreiben könnten.

00:21:00: Was würde in einen Satz bei Ihnen auf diesem Rezept draufstehen?

00:21:05: Ladies first, Frau Kröger.

00:21:08: Bei mir würde stehen Digitalisierung dort einsetzen wo sie Versorgung verbessert und Ressourcen spart.

00:21:15: Twin Transformation als Standard und nicht

00:21:18: als Bonus.

00:21:19: Die Twin Transformation genau das Das haben wir so noch gar nicht zum Auszug gebracht.

00:21:25: Könnten wir aber nochmal schnell tun?

00:21:27: Vielleicht sagen Sie mal ganz kurz, was mit Twin Transformation eigentlich gemeint ist.

00:21:31: Was ist diese Zwillings-Transformation?

00:21:35: die großen Transformationszehnen unserer Zeit sind ja Digitalisierung und Nachhaltigkeit um.

00:21:41: beide gehen wunderbar hand in Hand und sind eigentlich zwei Seiten derselben Medaille.

00:21:46: deshalb lassen sie sich so gut kombinieren.

00:21:49: Sehr gut, sehr gut.

00:21:50: Vielen Dank nochmal für die Erklärung.

00:21:52: und Dr.

00:21:52: Kohn was ist, was ist Ihr Rezept für uns?

00:21:54: Die Orologen

00:21:56: also.

00:21:56: ich hoffe dass jeder hier auch mitnimmt das die Betrachtung der Nachhaltigkeit hier breit und multiperspektiv ist.

00:22:03: Und deswegen würde ich jetzt eher zu jedem persönlich sagen beginnt früh und einfach mit nachhaltigkeit.

00:22:09: Das heißt nachhaltigkeit ist ein Riesenberg.

00:22:12: aber Veränder einfach ihr eigenes Mindset befähigt mit Werkzeugen, mit Sachen, mit denen Sie was anfangen können und versuchen sie dann auch in Treibe für Nachhaltigkeit für anderen zu sein.

00:22:27: Was sagt der Urologelotgar?

00:22:29: Ja Christian ich glaube wir sollten bemüht sein möglichst die Prozesse zu verschlanken wird.

00:22:36: dazu braucht es klare Algorithmen klare Fragen klarer Antworten.

00:22:42: nur dadurch gelingt es möglichst viele Menschen mit einzubeziehen in die Transformation.

00:22:50: und wenn ich im Internet zum Beispiel nach einer Reise suche, da gibt es so viele Möglichkeiten wo man dann vom Weg abweicht.

00:23:00: Und wenn ich das machen soll werde ich wahnsinnig dabei.

00:23:03: deswegen ist mein Plädoyer wir müssen gucken dass die Prozesse schlank sind und sie von jedem letztendlich erfüllt werden können, nur dadurch können wir dann tatsächlich die Akzeptanz steigern und dadurch hoffe ich können einen Beitrag dazu leisten der Ressourcen zu schonen.

00:23:24: Und die nachhaltigste Reise wäre ja eine Stadtwanderung in Koblenz.

00:23:29: bei dir?

00:23:30: Ja schön es wär toll kommt vorbei am deutschen Eck.

00:23:33: das ist ne tolle Gegend im Mitte von Deutschland.

00:23:37: lasst euch überraschen dass lohnt sich auf jeden Fall

00:23:40: Wunderbar, ich darf mich ganz herzlich bedanken bei dieser Runde.

00:23:44: Liebe Frau Kröger, lieber Al-Gronen, lieber Ludgar Franzering!

00:23:48: Das ist eine schöne Folge die sich schön einbettet in die anderen Folgen.

00:23:52: und sie meine liebe Zuhörerinnen und Zuhäurer dürfen gerne in all diese Folgen des Ologos Sportcasts zur Nachhaltigkeit in der Ologie nochmal rein hören und diese auch teilen.

00:24:02: Das würde uns erfreuen und ich sage noch mal vielen, vielen Dank in diese Runde.

00:24:06: Alles Gute an alle!

00:24:07: Und vielen Dank fürs Zuhören.

00:24:09: Schalten Sie gerne wieder ein bei den anderen Folgen.

00:24:12: Und ein herzliches Dankeschön aus Hamburg.

00:24:16: Vielen Dank!

00:24:21: Tschüss!

Über diesen Podcast

Deutschlands Top-Urologen on air: DGU-Pressesprecher Prof. Dr. Christian Wülfing kennt sie (fast) alle und holt das Who’s who der Urologie ans Mikro. Im DGU-Podcast von urotube geht’s ums Fach – in Klinik und Praxis – und auch mal ums Persönliche. Der Podcast für die urologische Community erscheint ab sofort in regelmäßiger Folge.

Mehr auf www.uro-tube.de

von und mit Prof. Dr. Christian Wülfing

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